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ESMA-Antwort auf die Konsultation der EU-Kommission zur MiCA-Überprüfung (ESMA75-113276571-1721)

ESMAVO (EU) 2023/1114, EU

Die ESMA hat auf die Konsultation der Europäischen Kommission zur Überprüfung der MiCA-Verordnung geantwortet. Sie schlägt gezielte Änderungen, Klarstellungen und weitere Bestimmungen vor, um die Wirksamkeit und Kohärenz des EU-Regulierungsrahmens für Krypto-Assets zu stärken. Ziel ist es, Rechtsunsicherheiten zu beseitigen, Regulierungsarbitrage zu verhindern und die Vorschriften für Marktteilnehmer zu vereinfachen.

Die Vorschläge der ESMA umfassen neue regulierte Dienstleistungen für Krypto-Asset-Dienstleister (CASPs), die als Gateways zu DeFi agieren, sowie erweiterte Aufsichtsbefugnisse und die Möglichkeit, verbindliche Stellungnahmen zur Token-Klassifizierung abzugeben. Zudem sollen Whitepaper-Notifizierungsverfahren gestrafft, Autorisierungsanforderungen für Transferdienste vereinfacht und die Eigenkapitalanforderungen besser an andere Regulierungsrahmen angepasst werden. Die ESMA fordert auch gezielte Anforderungen für Staking-, Lending- und Borrowing-Dienste, verbesserte Anlegerschutzmaßnahmen und strengere Regeln gegen die Bereitstellung von CASP-Diensten für nicht autorisierte Stablecoins.

Die ESMA betont die Notwendigkeit einer vollständigen Abstimmung zwischen der MiCA-Überprüfung und dem Market Integration and Supervisory Package (MISP), insbesondere hinsichtlich der Aufsichtsregelungen für CASPs. Die Konsultationsfrist endete am 30. September 2026.

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