EBA, EIOPA and ESMA call for enhanced governance and consistent supervision to mitigate ICT risks from frontier AI models in the EU financial sector
VO (EU) 2022/2554, EU
Die Europäischen Aufsichtsbehörden (EBA, EIOPA und ESMA – ESAs) fordern einen sektorübergreifenden, risikobasierten und konsistenten Aufsichtsansatz zur Minderung von IKT-Risiken, die von „Frontier AI“-Modellen ausgehen. Die Erklärung berücksichtigt bestehende regulatorische Anforderungen sowie Veröffentlichungen anderer Behörden wie der Europäischen Kommission, des ESRB und der ENISA.
Die ESAs skizzieren Maßnahmen, die Finanzunternehmen dabei helfen sollen, ihre operationelle Resilienz gegenüber Cyberrisiken im Zusammenhang mit „Frontier AI“-Modellen zu stärken. Besonderes Augenmerk liegt auf der Prävention, Erkennung und dem Management dieser Risiken. Finanzunternehmen sollen robuste Governance- und Risikomanagementrahmen implementieren.
Die ESAs ermutigen Finanzunternehmen und zuständige Behörden, die Erklärung als Grundlage für den Aufsichtsdialog zu nutzen. Dies soll dazu beitragen, die Widerstandsfähigkeit des EU-Finanzsystems gegenüber Risiken durch „Frontier AI“-Technologien zu gewährleisten. Die Erklärung informiert auch über laufende und geplante DORA-Aufsichtsaktivitäten für kritische IKT-Drittanbieter (CTPPs).
Zum Rahmenwerk: DORA: Digitale operationale Resilienz
Einheitliches EU-Regelwerk für IKT-Risiken im Finanzsektor: Risikomanagement, Meldung schwerwiegender Vorfälle, Resilienztests und Überwachung kritischer IT-Dienstleister.
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