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ÜbersichtIT & digitale Resilienz
EU-Amtsblatt

VO (EU) 2022/2554 ↗, EU

DORA: Digitale operationale Resilienz

35 Updates2 in den letzten 30 TagenStand 23.09.2026seit 24.09.2020

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DORA verpflichtet Finanzunternehmen, IKT-Risiken als eigenständige Risikokategorie zu steuern: von der Governance über das Management des gesamten IKT-Lebenszyklus bis zur Klassifizierung und Meldung schwerwiegender Vorfälle innerhalb fester Fristen. Die Verordnung gilt unmittelbar und ersetzt einen Flickenteppich nationaler Vorgaben.

Neu ist die EU-weite Überwachung kritischer IKT-Drittdienstleister wie Cloud-Anbieter durch die europäischen Aufsichtsbehörden sowie die Pflicht zu bedrohungsgeleiteten Penetrationstests (TLPT) für bedeutende Institute. Verträge mit IT-Dienstleistern müssen Mindestinhalte erfüllen und in einem Informationsregister geführt werden.

23.09.2026
MeldungESMA

ESMA legt neue Aufsichtspriorität für digitale Innovationen ab 2027 fest

Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) führt ab 2027 eine neue strategische EU-weite Aufsichtspriorität (USSP) für digitale Innovationen ein. Ziel ist es, Innovationen zu fördern und gleichzeitig den Anlegerschutz sowie robuste Sicherheitsvorkehrungen zu gewährleisten. Die ESMA will sicherstellen, dass die Aufsichtsbehörden über das nötige Fachwissen und die Kapazitäten verfügen, um neue Technologien zu überwachen.

Original öffnen: esma.europa.eu ↗
16.09.2026
MeldungESMA

DORA: Operationelle Anweisungen zur Meldung von IKT-Vorfällen

Dieses Dokument der ESMA enthält operationelle Anweisungen für die zuständigen Behörden zur Meldung schwerwiegender IKT-bezogener Vorfälle gemäß der DORA-Verordnung. Ziel ist es, die Datenqualität zu verbessern und die Konsistenz der Meldungen über verschiedene Jurisdiktionen hinweg zu fördern. Die Anweisungen basieren auf den Implementing Technical Standards (ITS) 2025/302 und den Regulatory Technical Standards (RTS) 2025/301 und 2024/1772, die die Meldeformulare, Verfahren, Inhalte, Fristen und Klassifizierungskriterien für IKT-Vorfälle festlegen.

Original öffnen: esma.europa.eu ↗
10.09.2026
27.08.2026
31.07.2026
MeldungESMA

EBA, EIOPA und ESMA fordern verbesserte Governance und konsistente Aufsicht zur Minderung von IKT-Risiken durch KI-Modelle im EU-Finanzsektor

Die Europäischen Aufsichtsbehörden (EBA, EIOPA und ESMA – ESAs) fordern einen sektorübergreifenden, risikobasierten und konsistenten Aufsichtsansatz zur Minderung von IKT-Risiken, die von „Frontier AI“-Modellen ausgehen. Die Erklärung berücksichtigt bestehende regulatorische Anforderungen sowie Veröffentlichungen anderer Behörden wie der Europäischen Kommission, des ESRB und der ENISA.

Original öffnen: esma.europa.eu ↗
31.07.2026
MeldungESMA

ESAs-Stellungnahme zu IKT-Risiken durch Frontier AI-Modelle (JC 2026 25)

Die Europäischen Aufsichtsbehörden (ESAs) haben eine Stellungnahme zu einem konsistenten und risikobasierten Ansatz für IKT-Risiken durch „Frontier AI“-Modelle veröffentlicht. Diese Modelle, die an der Spitze der KI-Entwicklung stehen, bergen neue Herausforderungen für die operationelle Resilienz von Finanzunternehmen. Die Stellungnahme betont die Notwendigkeit, bestehende IKT-Risikomanagementrahmen anzupassen, um diesen neuen Bedrohungen zu begegnen.

Original öffnen: esma.europa.eu ↗
03.06.2026
MeldungEIOPA

ESAs veröffentlichen ersten DORA-Bericht zu schwerwiegenden IKT-Vorfällen

Die Europäischen Aufsichtsbehörden (EBA, EIOPA und ESMA) haben ihren ersten Jahresbericht über schwerwiegende IKT-Vorfälle im EU-Finanzsektor veröffentlicht. Dieser Bericht basiert auf dem durch DORA etablierten Meldemechanismus und zeigt, dass IKT-Risiken zunehmend grenzüberschreitend und vernetzt sind. Die Behörden betonen die Notwendigkeit für Finanzunternehmen, ihre Cybersicherheitsmaßnahmen angesichts der Entwicklung KI-gestützter Tools zu verstärken.

Original öffnen: eiopa.europa.eu ↗
18.11.2025
21.08.2025
02.07.2025
Delegierte VOEU-AmtsblattDel. VO (EU) 2025/532

RTS zur Untervergabe von IKT-Dienstleistungen für kritische oder wichtige Funktionen (Art. 30 Abs. 5 DORA)

Legt fest, welche Aspekte Finanzunternehmen bei der Weitervergabe von IKT-Dienstleistungen an Subunternehmer prüfen und vertraglich regeln müssen: Risikoanalyse vor Vertragsschluss, Überwachung der Subunternehmerkette und Kündigungsrechte bei wesentlichen Änderungen. Von der Kommission am 24.03.2025 erlassen, nachdem sie den ESA-Entwurf vom Juli 2024 zunächst zurückgewiesen hatte.

Anwendung ab 22.07.2025
Original öffnen: eur-lex.europa.eu ↗
18.06.2025
24.03.2025
20.02.2025
Delegierte VOEU-AmtsblattDel. VO (EU) 2025/301

RTS zu Inhalt und Fristen der Meldung schwerwiegender IKT-Vorfälle (Art. 20 lit. a DORA)

Legt Inhalt und Fristen der dreistufigen Meldung fest: Erstmeldung innerhalb von 4 Stunden nach Klassifizierung (spätestens 24 Stunden nach Kenntnis), Zwischenmeldung nach 72 Stunden, Abschlussmeldung nach einem Monat. Regelt außerdem den Inhalt der freiwilligen Meldung erheblicher Cyberbedrohungen.

Anwendung ab 12.03.2025
Original öffnen: eur-lex.europa.eu ↗
20.02.2025
13.02.2025
Delegierte VOEU-AmtsblattDel. VO (EU) 2025/295

RTS zur Harmonisierung der Überwachungstätigkeiten bei kritischen IKT-Drittdienstleistern (Art. 41 DORA)

Vereinheitlicht, welche Informationen kritische IKT-Drittdienstleister der federführenden Überwachungsbehörde liefern müssen, wie Prüfungen ablaufen und wie Empfehlungen nachverfolgt werden. Betrifft Finanzunternehmen vor allem über die Folgepflichten aus Empfehlungen an ihre Dienstleister.

Anwendung ab 05.03.2025
Original öffnen: eur-lex.europa.eu ↗
17.01.2025
27.12.2024
17.12.2024
04.12.2024
02.12.2024
Durchführungs-VOEU-AmtsblattDVO (EU) 2024/2956

ITS mit Standardvorlagen für das Informationsregister (Art. 28 Abs. 9 DORA)

Legt die Tabellen, Datenfelder und Kennungen (u. a. LEI und EUID) fest, mit denen Finanzunternehmen alle vertraglichen Vereinbarungen mit IKT-Drittdienstleistern erfassen und der Aufsicht melden. Das Register ist Grundlage für die Benennung kritischer IKT-Drittdienstleister; die erste Einreichung erfolgte im Frühjahr 2025.

Anwendung ab 22.12.2024
Original öffnen: eur-lex.europa.eu ↗
06.11.2024
17.07.2024
17.07.2024
08.07.2024
25.06.2024
25.06.2024
25.06.2024
Delegierte VOEU-AmtsblattDel. VO (EU) 2024/1774

RTS zum IKT-Risikomanagementrahmen und zum vereinfachten Rahmen (Art. 15 und 16 Abs. 3 DORA)

Konkretisiert Tools, Methoden, Prozesse und Richtlinien des IKT-Risikomanagements: Sicherheitsrichtlinien, Verschlüsselung, Zugriffs- und Änderungsmanagement, Erkennung, Business Continuity und Wiederherstellung. Enthält zugleich den vereinfachten Rahmen für kleine und nicht verflochtene Unternehmen.

Anwendung ab 15.07.2024
Original öffnen: eur-lex.europa.eu ↗
30.05.2024
30.05.2024
Delegierte VOEU-AmtsblattDel. VO (EU) 2024/1502

Delegierte Verordnung zu den Kriterien für die Einstufung kritischer IKT-Drittdienstleister (Art. 31 Abs. 6 DORA)

Konkretisiert die quantitativen und qualitativen Kriterien, nach denen die ESAs IKT-Drittdienstleister als kritisch einstufen: systemische Bedeutung, Zahl und Bedeutung der bedienten Finanzunternehmen, Substituierbarkeit. Grundlage der ersten Benennungsrunde im November 2025.

Anwendung ab 19.06.2024
Original öffnen: eur-lex.europa.eu ↗
17.01.2024
Final ReportESMA

ESAs übermitteln erstes DORA-Paket an die Kommission: IKT-Risikomanagement, Vorfallklassifizierung, Drittparteirisiko und Informationsregister

Nach einer Konsultation mit über 420 Stellungnahmen legen EBA, EIOPA und ESMA die finalen Entwürfe der RTS zum IKT-Risikomanagementrahmen, zur Vorfallklassifizierung, zur Drittparteileitlinie und des ITS zum Informationsregister vor. Die Kommission hat die RTS im Juni 2024 und den ITS im Dezember 2024 erlassen.

Original öffnen: esma.europa.eu ↗
08.12.2023
19.06.2023
27.12.2022
27.12.2022
24.09.2020