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ESAs-Stellungnahme zu IKT-Risiken durch Frontier AI-Modelle (JC 2026 25)

ESMAEBA/GL/2025/07, EU

Die Europäischen Aufsichtsbehörden (ESAs) haben eine Stellungnahme zu einem konsistenten und risikobasierten Ansatz für IKT-Risiken durch „Frontier AI“-Modelle veröffentlicht. Diese Modelle, die an der Spitze der KI-Entwicklung stehen, bergen neue Herausforderungen für die operationelle Resilienz von Finanzunternehmen. Die Stellungnahme betont die Notwendigkeit, bestehende IKT-Risikomanagementrahmen anzupassen, um diesen neuen Bedrohungen zu begegnen.

Finanzinstitute müssen ihre Präventions-, Detektions- und Managementstrategien für Cyberrisiken überdenken. Dazu gehören die kontinuierliche Aktualisierung von IT-Inventaren, die Implementierung von „Secure-by-Design“-Prinzipien, verbesserte Überwachungsprozesse und die Anpassung von Risikomanagement-Frameworks an KI-gestützte Bedrohungen. Auch die Schulung des Managements und der Mitarbeiter im Bereich Cybersicherheit muss weiterentwickelt werden, um eine proaktivere Haltung zu fördern.

Die Stellungnahme fordert eine Weiterentwicklung der Cybersicherheitsstrategien, um auf KI-gestützte Angriffe reagieren zu können. Dies beinhaltet die Integration automatisierter Sicherheitskontrollen in Entwicklungsprozesse und die Berücksichtigung neuer oder verstärkter Risiken durch KI-Modelle, einschließlich der Abhängigkeiten von Drittanbietern und Open-Source-Gemeinschaften.

Zum Rahmenwerk: EBA-Leitlinien zu IKT- und Sicherheitsrisiken

Aufsichtliche Leitlinien der EBA zur Steuerung von IKT- und Sicherheitsrisiken, die MaRisk und DORA operativ unterlegen.

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