Derivatehandel – Anerkennung südafrikanischer CCP-Regelungen als gleichwertig mit dem EU-System
VO (EU) 648/2012, VO (EU) 2024/2987, EU
Die Europäische Kommission plant, die Regelungen für zentrale Gegenparteien (CCPs) in Südafrika als gleichwertig mit dem EU-System anzuerkennen. Dies betrifft insbesondere das Clearing von Derivategeschäften.
Diese Anerkennung würde es EU-Finanzinstituten ermöglichen, Derivategeschäfte über südafrikanische CCPs abzuwickeln, ohne zusätzliche Kapitalanforderungen oder andere regulatorische Hürden befürchten zu müssen, die bei der Nutzung von CCPs aus nicht-gleichwertigen Drittländern anfallen würden. Dies erleichtert den Handel und reduziert die Compliance-Kosten.
Derzeit befindet sich das Vorhaben im Status „Init Planned“, was bedeutet, dass die Initiative zur Gesetzgebung noch in der Anfangsphase ist.
Zum Rahmenwerk: EMIR: Derivate und zentrales Clearing
Regeln für Derivategeschäfte: Clearingpflicht über zentrale Gegenparteien, Risikominderung und Einschusspflichten für nicht geclearte OTC-Derivate sowie Meldung aller Kontrakte an Transaktionsregister.
Übersicht und alle Updates →Weitere Updates zu EMIR: Derivate und zentrales Clearing
- 18.08.2026ESMA konsultiert zum Berichtsrahmen für Clearing-Aktivitäten bei anerkannten Drittland-CCPs
- 03.08.2026EBA, EIOPA und ESMA schlagen Änderungen der bilateralen Margenanforderungen vor
- 03.08.2026Finaler Bericht zur Änderung der RTS zu Initial Margin für nicht geclearte OTC-Derivate (ESA 2026 07)
- 04.12.2024EMIR 3 im Amtsblatt: aktives Konto bei EU-CCPs und vereinfachte Clearingpflicht
- 11.03.2024Harmonisierung und Vereinfachung der ESMA-Gebühren für Transaktionsregister (Ares(2023)5151234)
- 22.06.2022Äquivalenzentscheidung gemäß EMIR für zentrale Gegenparteien (Ares(2021)230060)