Konsultation zu Margenanforderungen für nicht zentral abgewickelte Derivate (Ares(2026)10142916)
VO (EU) 648/2012, VO (EU) 2024/2987, EU
Die Europäische Kommission konsultiert Änderungen an den technischen Regulierungsstandards (RTS) zu bestimmten Margenanforderungen für nicht zentral abgewickelte Transaktionen. Diese Änderungen betreffen die Anwendung von Sicherheitenanforderungen für Derivatekontrakte, die nicht über eine zentrale Gegenpartei (CCP) abgewickelt werden.
Die Konsultation ist relevant für Finanzinstitute, die außerbörsliche Derivate (OTC-Derivate) handeln und dabei Margenanforderungen gemäß EMIR erfüllen müssen. Die Anpassungen könnten Auswirkungen auf die Berechnung und den Austausch von Initial- und Variation-Margin haben.
Interessierte Parteien können bis zum 26. November 2026 Stellungnahmen zu den vorgeschlagenen Änderungen einreichen.
- 26.11.2026
- Frist (28 Tage)
Zum Rahmenwerk: EMIR: Derivate und zentrales Clearing
Regeln für Derivategeschäfte: Clearingpflicht über zentrale Gegenparteien, Risikominderung und Einschusspflichten für nicht geclearte OTC-Derivate sowie Meldung aller Kontrakte an Transaktionsregister.
Übersicht und alle Updates →Weitere Updates zu EMIR: Derivate und zentrales Clearing
- 20.10.2026Finale RTS zu Anforderungen an Post-Trade Risk Reduction Services (EMIR)
- 18.08.2026ESMA konsultiert zum Berichtsrahmen für Clearing-Aktivitäten bei anerkannten Drittland-CCPs
- 03.08.2026EBA, EIOPA und ESMA schlagen Änderungen der bilateralen Margenanforderungen vor
- 03.08.2026Finaler Bericht zur Änderung der RTS zu Initial Margin für nicht geclearte OTC-Derivate (ESA 2026 07)
- 06.02.2026EMIR 3: RTS zur Pflicht zum aktiven Konto bei EU-CCPs
- 04.12.2024EMIR 3 im Amtsblatt: aktives Konto bei EU-CCPs und vereinfachte Clearingpflicht