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Übersicht: IT & digitale Resilienz
IT & digitale Resilienz
EU-Amtsblatt

DORA: Digitale operationale Resilienz

VO (EU) 2022/2554, EU

Mehr zum Rahmenwerk

DORA verpflichtet Finanzunternehmen, IKT-Risiken als eigenständige Risikokategorie zu steuern: von der Governance über das Management des gesamten IKT-Lebenszyklus bis zur Klassifizierung und Meldung schwerwiegender Vorfälle innerhalb fester Fristen. Die Verordnung gilt unmittelbar und ersetzt einen Flickenteppich nationaler Vorgaben.

Neu ist die EU-weite Überwachung kritischer IKT-Drittdienstleister wie Cloud-Anbieter durch die europäischen Aufsichtsbehörden sowie die Pflicht zu bedrohungsgeleiteten Penetrationstests (TLPT) für bedeutende Institute. Verträge mit IT-Dienstleistern müssen Mindestinhalte erfüllen und in einem Informationsregister geführt werden.

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Updates gesamt
3
Letzte 30 Tage
27.08.2026
Letzte Änderung
02.10.2020
Ältester Eintrag
27.08.2026
12.08.2026
RTSEU-AmtsblattC(2026) 4812

Delegierte Verordnung zu Weitervergabe kritischer IKT-Dienste

Legt fest, unter welchen Bedingungen IKT-Drittdienstleister kritische Funktionen weitervergeben dürfen. Vertragliche Mindestinhalte werden auf die zweite Subunternehmerebene ausgedehnt.

Anwendung ab 01.03.2027
Quelle: eur-lex.europa.eu
04.08.2026
31.07.2026
MeldungESMA

EBA, EIOPA and ESMA call for enhanced governance and consistent supervision to mitigate ICT risks from frontier AI models in the EU financial sector

Die Europäischen Aufsichtsbehörden (EBA, EIOPA und ESMA – ESAs) fordern einen sektorübergreifenden, risikobasierten und konsistenten Aufsichtsansatz zur Minderung von IKT-Risiken, die von „Frontier AI“-Modellen ausgehen. Die Erklärung berücksichtigt bestehende regulatorische Anforderungen sowie Veröffentlichungen anderer Behörden wie der Europäischen Kommission, des ESRB und der ENISA.

Original öffnen: esma.europa.eu
22.07.2026
30.06.2026
03.06.2026
MeldungEIOPA

ESAs veröffentlichen ersten DORA-Bericht zu schwerwiegenden IKT-Vorfällen

Die Europäischen Aufsichtsbehörden (EBA, EIOPA und ESMA) haben ihren ersten Jahresbericht über schwerwiegende IKT-Vorfälle im EU-Finanzsektor veröffentlicht. Dieser Bericht basiert auf dem durch DORA etablierten Meldemechanismus und zeigt, dass IKT-Risiken zunehmend grenzüberschreitend und vernetzt sind. Die Behörden betonen die Notwendigkeit für Finanzunternehmen, ihre Cybersicherheitsmaßnahmen angesichts der Entwicklung KI-gestützter Tools zu verstärken.

Original öffnen: eiopa.europa.eu
02.10.2020