Vergleich der Kapitalanforderungen für global systemrelevante Banken
Basel Framework, BCBS 239, INT
Dieser Bericht des FSI untersucht die Kapitalanforderungen für global systemrelevante Banken (G-SIBs) und die Gründe für Unterschiede zwischen den Jurisdiktionen. Obwohl Basel III einheitliche Mindestanforderungen festlegt, ermöglicht es den nationalen Behörden, diese zu überschreiten.
Die Analyse basiert auf harmonisierten Daten von 29 G-SIBs für den Zeitraum 2014–2025 und zeigt, dass die Implementierung von Kapitalpuffern, aufsichtsrechtlichen Zuschlägen und nicht-bindenden Leitlinien heterogen ist. Auch die unterschiedliche Systemrelevanz der Banken und die Berechnung risikogewichteter Aktiva (RWA) tragen zu den Unterschieden bei. Es gibt Hinweise, dass höhere Kapitalanforderungen konservativere RWA-Berechnungen ausgleichen können.
Die Modernisierung nationaler Regulierungsrahmen könnte die Struktur der Kapitalanforderungen vereinfachen, aber auch den Vergleich zwischen Jurisdiktionen beeinflussen.
Zum Rahmenwerk: Basler Ausschuss (BCBS): Basel-Rahmenwerk, BCBS 239 und BIS-Standards
Globale Aufsichtsstandards des Basler Ausschusses bei der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIS): Basel III, BCBS 239 zur Risikodatenaggregation, Grundsätze zu operationeller Resilienz, Drittparteienrisiken, Kredit- und Klimarisiken sowie der Standard für Kryptowerte. Die Standards binden Institute nicht unmittelbar, sondern wirken über EU- und deutsches Recht und zeigen früh, wohin sich die Aufsicht entwickelt.
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