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Basel Framework, BCBS 239 ↗, INT

Basler Ausschuss (BCBS): Basel-Rahmenwerk, BCBS 239 und BIS-Standards

29 Updates4 in den letzten 30 TagenStand 16.10.2026seit 09.01.2013

Mehr zum Rahmenwerk

Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht setzt die globalen Standards der Bankenregulierung. Seine Papiere sind keine Gesetze, sondern Vorgaben an die nationalen Gesetzgeber und Aufseher: Basel III wird in der EU über CRR III und CRD VI zu Recht, die Grundsätze zur Risikodatenaggregation (BCBS 239) finden sich in der MaRisk und in den Erwartungen der EZB wieder, und die Grundsätze zu operationeller Resilienz und Drittparteienrisiken stehen als internationaler Maßstab neben DORA und den EBA-Leitlinien.

Für die Praxis zählt, was früh sichtbar wird: Konsultationen zeigen, welche Anforderungen in ein bis zwei Jahren in der EU ankommen können, und Umsetzungsberichte benennen die Themen, bei denen Aufseher nachfassen werden, etwa bei BCBS 239. Neben dem Basler Ausschuss beobachtet das Radar die Pressemitteilungen der BIS-Gremien sowie CPMI und das Financial Stability Institute; es übernimmt nur Standards, Leitlinien und Meldungen mit Bezug zur Bankenaufsicht, keine Forschungs- und Statistikberichte.

16.10.2026
StandardNeu

Änderungen am G-SIB-Rahmenwerk gegen Bilanzkosmetik

Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) hat Änderungen am Rahmenwerk für global systemrelevante Banken (G-SIBs) finalisiert, um Bilanzkosmetik (Window Dressing) zu unterbinden. Künftig müssen Banken die Indikatoren zur Berechnung der G-SIB-Scores auf Basis von Jahresdurchschnittswerten statt Stichtagswerten melden und offenlegen.

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16.10.2026
KonsultationNeu

Konsultation zur G-SIB-Methodik: Berücksichtigung der Europäischen Bankenunion

Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) konsultiert eine Überarbeitung seiner Methodik zur Bestimmung global systemrelevanter Banken (G-SIBs). Im Fokus steht die formale Einbeziehung der bereits vereinbarten Behandlung grenzüberschreitender Engagements innerhalb der Europäischen Bankenunion (EBU) in das G-SIB-Rahmenwerk. Dies soll die bestehende Praxis, die 2022 vom Ausschuss vereinbart wurde, in die offiziellen Standards überführen.

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05.10.2026
28.09.2026
Final Report

Leverage Ratio und Output Floor: Komplementarität und Überschneidungen

Dieses Papier des FSI untersucht analytisch und empirisch die Komplementarität und Überschneidungen der Basel III-Leverage Ratio (LR) und des Output Floors (OF) sowie deren Zusammenspiel mit risikobasierten Eigenkapitalanforderungen. Es wird analysiert, wie diese Anforderungen die Gesamtkapitalanforderungen von Banken bestimmen und somit deren Fähigkeit zur Kreditvergabe und ihr Wachstum sowie ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber negativen Schocks beeinflussen.

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03.09.2026
08.07.2026
02.06.2026
Meldung

BCBS-Bericht zu IKT-Risikomanagement-Praktiken

Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) hat einen Bericht über das Management von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)-Risiken veröffentlicht. Dieser analysiert Praktiken zur Stärkung der operationellen Resilienz von Banken gegenüber nicht-bösartigen IKT-Vorfällen. Ziel ist es, Banken bei der Entwicklung robuster IKT-Risikomanagement-Frameworks zu unterstützen, die ein kritischer Aspekt des operationellen Risikomanagements sind.

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23.03.2026
Meldung

Technische Änderung und FAQs zum Basler Rahmenwerk (Operationelle und Marktrisiken)

Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) hat eine technische Änderung am Basler Rahmenwerk finalisiert, die den Standardansatz für operationelle Risiken betrifft. Die Änderung präzisiert die Behandlung von Mieteinnahmen aus als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien und Zinsaufwendungen im Rahmen des Geschäftsindikators (Business Indicator, BI), der zur Berechnung der Eigenkapitalanforderungen für operationelle Risiken verwendet wird. Ziel ist es, eine konsistente Erfassung dieser Posten im BI sicherzustellen.

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26.02.2026
25.02.2026
06.01.2026
Meldung

Umsetzung der BCBS 239-Prinzipien zur Aggregation von Risikodaten

Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) hat ein Rundschreiben zur Umsetzung der Prinzipien für die effektive Aggregation von Risikodaten und die Risikoberichterstattung (BCBS 239) veröffentlicht. Das Rundschreiben fasst zentrale Themen und Herausforderungen zusammen, die sich aus jüngsten Aufsichts- und Branchengesprächen zur Implementierung von BCBS 239 ergeben haben. Es dient der Information und stellt keine neue aufsichtsrechtliche Leitlinie oder Erwartung dar.

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06.01.2026
MitteilungBCBS 239

BCBS 239: Basler Ausschuss fasst Hürden bei der Umsetzung zusammen

Das Papier wertet Gespräche mit Aufsehern und Branche zur Risikodatenaggregation und Risikoberichterstattung aus. Es schafft ausdrücklich keine neuen Erwartungen, zeigt aber, worauf Banken achten sollten: Die Grundsätze gelten auf Konzern- und Teilkonzernebene, und viele Banken binden die Aggregation in eine unternehmensweite Datengovernance ein. Institute sollten ihren Reifegrad gegen die Grundsätze prüfen.

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12.12.2025
Meldung

Überprüfung der Umsetzung der Margenanforderungen für nicht zentral abgerechnete Derivate

Der Basler Ausschuss für Bankenaufsicht (BCBS) und die Internationale Organisation der Wertpapieraufsichtsbehörden (IOSCO) haben eine Überprüfung der Umsetzung des Rahmenwerks für Margenanforderungen für nicht zentral abgewickelte Derivate veröffentlicht. Das Rahmenwerk wurde als Reaktion auf den G20-Aufruf von 2011 zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit der Finanzmärkte eingeführt und in mehreren Phasen umgesetzt, wobei die letzte Phase im September 2022 begann.

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10.12.2025
Meldung

Grundsätze für das Management von Drittparteienrisiken (BCBS)

Das Basler Komitee für Bankenaufsicht (BCBS) hat Grundsätze für das solide Management von Drittparteienrisiken veröffentlicht. Diese Grundsätze sollen einen gemeinsamen Rahmen für Banken und Aufsichtsbehörden schaffen, um Risiken im Zusammenhang mit Drittanbietern zu steuern. Sie ersetzen das Joint Forum Papier von 2005 und erweitern das traditionelle Konzept des Outsourcings auf ein breiteres Spektrum von Drittparteienvereinbarungen.

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10.12.2025
05.12.2025
Konsultation

Konsultation: Pillar-3-Offenlegung künftig maschinenlesbar

Quantitative Pillar-3-Angaben sollen in standardisierten, maschinenlesbaren Formaten veröffentlicht werden; die Offenlegungsinhalte bleiben unverändert. Ob Banken auf der eigenen Website oder über ein zentrales Repository veröffentlichen, sollen die nationalen Aufseher entscheiden. Die Konsultation ist beendet; Offenlegungs- und Meldewesen-Teams sollten die Datenaufbereitung früh prüfen.

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13.06.2025
30.04.2025
11.12.2024
Leitlinien

Finale Leitlinien zum Management von Kontrahentenausfallrisiken

Die Leitlinien verlangen umfassende Prüfung der Gegenpartei bei Aufnahme und laufend, eine Strategie zur Risikominderung, vielfältige Kennzahlen und Limite sowie eine belastbare Governance und ersetzen die Sound Practices zu Hochgehebelten Instituten von 1999. Institute mit Derivate- oder Wertpapierfinanzierungsgeschäft sollten Limitsystem und Governance abgleichen.

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17.07.2024
Standard

Krypto-Standard: Anpassungen bei Stablecoins, Umsetzung ab 2026 vorgesehen

Gezielte Änderungen präzisieren vor allem die Kriterien, nach denen Stablecoins die günstigere Behandlung als Gruppe 1b erhalten; der Ausschuss hat die Umsetzung bis 01.01.2026 vereinbart. Parallel wurde ein Offenlegungsrahmen für Krypto-Positionen verabschiedet. Eine gezielte Überprüfung einzelner Elemente wurde inzwischen beschleunigt (siehe Mitteilung vom 25.02.2026).

Anwendung ab 01.01.2026
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28.11.2023
16.12.2022
15.06.2022
31.03.2021
Leitlinien

Grundsätze zur operationellen Resilienz

Ein prinzipienbasierter Ansatz soll Banken widerstandsfähiger gegen Störungen wie Pandemien, Cybervorfälle, Technikausfälle oder Naturereignisse machen. Am selben Tag überarbeitete der Ausschuss seine Grundsätze zum operationellen Risiko, unter anderem zu Änderungsmanagement und IKT. Banken können daran ihre Resilienz- und Notfallplanung spiegeln.

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02.07.2020
16.12.2019
14.01.2019
07.12.2017
09.01.2013