Wertpapiergeschäft & AnlegerschutzDelegierte VOEU-AmtsblattDel. VO (EU) 2019/397
Änderung der RTS zu Einschüssen: Brexit-Regel für novierte OTC-Derivate (Art. 11 EMIR)
VO (EU) 648/2012, VO (EU) 2024/2987, EU
Vorsorge für einen ungeregelten Brexit: Nicht geclearte OTC-Derivate, die von einer britischen auf eine EU-Gegenpartei übertragen werden, sollen für eine begrenzte Zeit nicht als Neugeschäfte gelten und daher nicht den Einschussregeln unterfallen. Institute konnten so Verträge ohne neue Besicherungspflicht übertragen; durch das Austrittsabkommen hat die Regel kaum praktische Bedeutung erlangt.
Zum Rahmenwerk: EMIR: Derivate und zentrales Clearing
Regeln für Derivategeschäfte: Clearingpflicht über zentrale Gegenparteien, Risikominderung und Einschusspflichten für nicht geclearte OTC-Derivate sowie Meldung aller Kontrakte an Transaktionsregister.
Übersicht und alle Updates →Weitere Updates zu EMIR: Derivate und zentrales Clearing
- 29.10.2026Konsultation zu Margenanforderungen für nicht zentral abgewickelte Derivate (Ares(2026)10142916)
- 20.10.2026Finale RTS zu Anforderungen an Post-Trade Risk Reduction Services (EMIR)
- 18.08.2026ESMA konsultiert zum Berichtsrahmen für Clearing-Aktivitäten bei anerkannten Drittland-CCPs
- 03.08.2026EBA, EIOPA und ESMA schlagen Änderungen der bilateralen Margenanforderungen vor
- 03.08.2026Finaler Bericht zur Änderung der RTS zu Initial Margin für nicht geclearte OTC-Derivate (ESA 2026 07)
- 03.08.2026Final Report der ESAs: Initial Margin unterhalb der EMIR-Schwelle (Art. 11 Abs. 15 EMIR)